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MRT von Gelenken & Wirbelsäule

Foto-Gelenke-Wirbelsäule
Eine Frau mit Schmerzen im Halsbereich und Steissbereich

Die Wirbelsäule ist Domäne der MRT.
Schmerzen können durch viele Strukturen in der Wirbelsäule verursacht werden:
Bandscheibenvorfall (Bandscheibenherniation), Stenose des Wirbelkanals und der Neuroforamina, Wirbeleinbruch (Trauma, Osteoporose), Facettengelenksarthrose, Spondylodiszitis, Erkrankungen des Rückenmarks und der Spinalnerven, Tumore u.v.m..

Unsere Gelenke und die Wirbelsäule ermöglichen Bewegung und tragen uns täglich durch den Alltag. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder Beschwerden nach einer Verletzung können unterschiedliche Ursachen haben. Eine Magnetresonanztomographie (MRT) liefert hochauflösende Bilder von Knochen, Knorpel, Bändern, Sehnen, Muskeln und Bandscheiben und ermöglicht eine präzise Abklärung – ganz ohne Röntgenstrahlung.

Die MRT gehört zu den wichtigsten Untersuchungsverfahren in der Diagnostik des Bewegungsapparates. Sie unterstützt dabei, Verletzungen, Verschleißerscheinungen und andere Veränderungen frühzeitig zu erkennen und bildet eine wichtige Grundlage für die weitere Behandlung.

Icon: Schulter

Schulter

Icon: Ellenbogen

Ellbogen

Icon: Beckenboden

Hüfte

Icon: Fußgelenk

Sprunggelenk

Icon: Fuß

Fuss

Icon: Wirbelsäule

Sakrum

LWS-DP-e1593732001905

Frischer Bandscheibenvorfall
(Discusherniation).

LWS-FX-frisch-e1593732234983

Frischer Wirbelkörper Einbruch (Pfeil) des 4. Lendenwirbel-Körpers. Begleitendes Knochenmarködem (weiß).

Ein Mann mit Schmerzen im Oberarm

Sehnen (z.B. Rotoatorenmanschetten Ruptur, Ansatztendinitis) und Muskel (Muskelriss, Zerrung, Überlastung, Entzündung) sind am besten mit MRT zu sehen.

SSP-Partialruptur

Partieller Riss der Rotatorenmanschette (Supraspinatus Sehne).

Schulter-FX-RM-Partialruptur

Fraktur im Oberarmknochen mit Knochenprellung (roter Pfeil).
Partieller Riss der Supraspinatus Sehne (blauer Pfeil).

Eine Person mit Knieschmerzen hält sich das Knie

Bänder, Menisci und Gelenkknorpel können mit keiner anderen Modalität so gut beurteilt werden wie mit MRT.

VKB-Ruptur-e1593731920386

Riss des vorderen Kreuzbands

Meniskusriss-e1593731902206

Meniskusriss (Innenmeniskus).
Der gerissene Anteil hängt über die Gelenkskante (Meniskus-Flap).

Knie-Fissur-e1593731884257

Fissur (Bruchlinie) im Unterschenkelknochen (Pfeile) mit Knochenmarködem (weißer Knochenabschnitt).
Am Röntgen kam die Verletzung nicht zur Darstellung.

Knie-Knorpel-Ahlbeck-e1593731944992

Knocheninfarkt (roter Pfeil) – Subchondrale Insuffizienzfraktu.
Der Gelenksknorpel (blaue Pfeile) ist intakt.

Eine Person hält sich vor Schmerzen die Hüfte

Knochen sind in der MRT besonders gut beurteilbar und können besser diagnostiziert werden als im Röntgen (z.B. Fissuren, Prellungen, Tumore).
Knochenmarködeme können in allen Knochen auftreten und kommen ausschließlich in der MRT zur Darstellung.

HKN

Knochenmarködem-Syndrom (beginnende Hüftkopfnekrose) im linken Oberschenkelkopf.

Eine Person reibt sich das schmerzende Handgelenk

Mit speziellen “Gelenkspulen” können besonders detailreiche Bilder erzeugt werden.

Daumen-Enchondrom-e1593731996620

Tumor (Enchondrom) im Daumen-Grundglied.

Eine Person hält sich das Fußgelenk und hat Schmerzen

Die besondere Stärke der MRT im Vergleich zu Röntgen und Ultraschall ist, dass sowohl Knochen als auch Weichteile perfekt beurteilbar sind.

OSG-Chodropathie-Impingement-e1593731908158

Vorderes Impingement im Sprunggelenk (blauer Pfeil) mit teilweisem Verlust des Gelenkknorpels (roter Pfeil).

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