

MRT Knie
Das Knie ist das am stärksten belastete Gelenk des menschlichen Körpers. Entsprechend häufig treten Verletzungen, Verschleißerscheinungen oder entzündliche Veränderungen auf. Mit einer MRT lassen sich Menisken, Kreuz- und Seitenbänder, Knorpel, Sehnen sowie der gelenknahe Knochen detailliert beurteilen. Die Untersuchung hilft dabei, die Ursache von Knieschmerzen oder Bewegungseinschränkungen abzuklären und die weitere Behandlung gezielt zu planen.
Das Wichtigste Zusammengefasst:
Die MRT des Knies ist ein modernes, strahlungsfreies Untersuchungsverfahren zur Abklärung von Beschwerden im Kniegelenk. Im Gegensatz zu Röntgen oder Computertomographie lassen sich damit insbesondere Weichteilstrukturen wie Menisken, Bänder und Knorpel hervorragend beurteilen. Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert in der Regel zwischen 10 und 15 Minuten.
Wann ist eine MRT des Knies sinnvoll?
Eine MRT des Knies wird vor allem dann eingesetzt, wenn Beschwerden trotz klinischer Untersuchung nicht eindeutig zugeordnet werden können. Häufige Fragestellungen sind Verletzungen des Meniskus oder der Kreuzbänder, Knorpelschäden, Arthrose, Entzündungen oder anhaltende Schmerzen nach einem Unfall. Auch bei unklaren Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen liefert die MRT häufig entscheidende Informationen.
Ablauf der Untersuchung
Für die Untersuchung liegen Sie bequem auf der Untersuchungsliege. Das Knie wird in einer speziellen Spule gelagert und anschließend mit den Füßen voraus in das MRT-Gerät gefahren. Da sich das Knie im Mittelpunkt des Magneten befinden muss, bleibt der Kopf in den meisten Fällen außerhalb der Röhre.
Während der Untersuchung entstehen laute Klopfgeräusche, weshalb Sie einen Gehörschutz erhalten. Damit die Aufnahmen nicht verwackeln, sollten Sie das Bein möglichst ruhig halten. Die Untersuchung dauert in der Regel etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Ein Kontrastmittel ist nur bei speziellen Fragestellungen erforderlich.
Vorbereitung
Für eine MRT des Knies ist keine besondere Vorbereitung notwendig. Sie müssen nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen. Vor Beginn der Untersuchung legen Sie alle metallischen Gegenstände ab. Informieren Sie uns bitte vor Ihrem Termin, wenn Sie einen Herzschrittmacher, Implantate oder andere metallhaltige Medizinprodukte tragen oder unter Platzangst leiden.
Bringen Sie – sofern vorhanden – Ihre Überweisung sowie frühere MRT-, CT- oder Röntgenbefunde mit. Diese können für die Beurteilung hilfreich sein.
Wie funktioniert eine MRT?
Die Magnetresonanztomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Im Gegensatz zur Computertomographie kommt dabei keine Röntgenstrahlung zum Einsatz. Die entstehenden Schnittbilder zeigen nicht nur die Knochen, sondern vor allem auch Menisken, Bänder, Knorpel, Sehnen und Muskeln. Dadurch eignet sich die MRT besonders gut zur Abklärung von Beschwerden am Kniegelenk.