

MRT Kopf / Schädel
Auch wenn häufig von einer "MRT des Schädels“ gesprochen wird, steht dabei vor allem das Gehirn im Mittelpunkt der Untersuchung.
Kopfschmerzen, Schwindel oder neurologische Beschwerden können unterschiedliche Ursachen haben. Mit einer Magnetresonanztomographie (MRT) lassen sich Gehirn, Hirnhäute, Hirngefäße sowie angrenzende Strukturen detailliert darstellen – ganz ohne Röntgenstrahlung. Die Untersuchung hilft dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen oder bestimmte Erkrankungen auszuschließen.
Das Wichtigste Zusammengefasst:
Eine MRT des Kopfes liefert detaillierte Aufnahmen von Gehirn und Schädel, ohne den Körper einer Strahlenbelastung auszusetzen. Die Untersuchung kommt unter anderem bei Kopfschmerzen, Schwindel oder dem Verdacht auf neurologische Erkrankungen zum Einsatz.
Wann ist eine MRT des Kopfes sinnvoll?
Eine MRT des Kopfes wird häufig durchgeführt, wenn Beschwerden des Gehirns oder des zentralen Nervensystems genauer abgeklärt werden sollen. Dazu zählen unter anderem anhaltende oder unklare Kopfschmerzen, Schwindel, Sehstörungen, Gleichgewichtsprobleme oder neurologische Ausfälle. Auch bei Verdacht auf einen Hirntumor, Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Multiple Sklerose oder andere Erkrankungen des Gehirns liefert die MRT wichtige diagnostische Informationen.
Ablauf der Untersuchung
Während der Untersuchung liegen Sie bequem auf der Untersuchungsliege. Der Kopf wird in einer speziellen Halterung gelagert, damit während der Aufnahme möglichst keine Bewegungen entstehen. Anschließend werden Sie mit dem Kopf voraus in das MRT-Gerät gefahren.
Die Untersuchung dauert in der Regel ungefähr 20 Minuten. Währenddessen entstehen die für eine MRT typischen Klopfgeräusche, weshalb Sie einen Gehörschutz erhalten. Je nach Fragestellung kann die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich sein, beispielsweise zur Beurteilung von Entzündungen, Gefäßen oder Tumoren.
Vorbereitung
Für eine MRT des Kopfes ist in den meisten Fällen keine besondere Vorbereitung erforderlich. Sie müssen nicht nüchtern sein und können Ihre Medikamente wie gewohnt einnehmen.
Vor der Untersuchung legen Sie bitte alle metallischen Gegenstände wie Schmuck, Haarspangen, Hörgeräte oder Piercings ab. Nach Möglichkeit sollten Sie auf Make-up mit metallischen Bestandteilen verzichten, da dieses die Bildqualität beeinträchtigen kann.
Bitte informieren Sie uns vor Ihrem Termin, wenn Sie einen Herzschrittmacher, Implantate oder andere metallhaltige Medizinprodukte tragen oder unter Platzangst leiden. Falls vorhanden, bringen Sie außerdem Ihre Überweisung sowie frühere Bildaufnahmen oder Vorbefunde mit.
Wie funktioniert eine MRT?
Die Magnetresonanztomographie arbeitet mit einem starken Magnetfeld und Radiowellen. Im Gegensatz zur Computertomographie wird dabei keine Röntgenstrahlung eingesetzt.
Die MRT ermöglicht eine detaillierte Darstellung des Gehirns, der Hirnhäute, der Hirngefäße und weiterer Strukturen im Schädel. Dadurch können unter anderem Tumoren, Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Blutungen oder andere Veränderungen zuverlässig beurteilt werden.